Schon in der Bronzezeit war die Gegend um Altglienicke Siedlungsland von Men-schen. Im 6. Jahrhundert siedelten sich hier slawische Mensche an. Nach 1100 entstand neben der slawischen Siedlung ein Bauerndorf mit Siedlern aus der Altmark. 1375 wird Altglienicke erstmals urkundlich erwähnt. In den folgenden Zeiten wechselten oft die Herren (Besitzer) von Altglienicke. Im Jahre 1740 entstand der Gutshof Falkenberg am Südostrand des heutigen F. Kurz darauf gründeten Neu¬siedler weiter im Westen die Siedlung Neuglienicke. 1893 wurden Alt- und Neu¬glienicke zur Gemeine Altglienicke zusammengelegt. 1920 erfolgte dann die Eingemeindung nach Berlin. Altglienicke hatte damals rund 5.000 Ew.. Kurz zuvor war der Teltow-Kanal fertig gestellt sowie die Gartenstadt Falkenberg be¬gonnen worden. Nach der Parzellierung des Gutlandes wurden weitere Sied¬lungen errichtet. Eine Bahntrasse mitten durch das Siedlungsgebiet kostete vielen Be¬woh-nern Haus und Heimat. 2005 hatte Altglienicke 26.000 Ew. Eine bedeutende Sehenswürdigkeit ist die 1894 erbaute evangelische Kirche in neo-romanischem Stil. Der sog. „Campanile", ein Wohnturm im Kölner Viertel ist Alt¬glienickes höchstes Gebäude.
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