Gelegen auf dem Gebiet der ehemaligen Cöllnischen Heide südlich des Plänter Waldes, wurde der Stadtteil erst 1945 durch die Abtrennung von Treptow gebildet. Im NO fließt die Spree vorbei, SW verläuft der Teltow-Kanal. Der NO ist dicht bebautes Wohngebiet; der südwestliche Teil ist dagegen viel lockerer bebaut. Nach dem 1869 auf dem Gebiet des heutigen Baumschulenweg eine Bauschule mit späterem Weltruf entstanden war, ließen sich auch andere Betriebe nieder. Beim Bau der Bahnstrecke von Berlin nach Görlitz erhielt Baumschulenweg eine Haltestelle, die dann zum Bahnhof ausgestaltet wurde. Um 1900 herum begann ein rascher Aufschwung von Baumschulenweg durch die Installation einer modernen Infrastruktur in Abstimmung mit den umliegenden Gemeinden. Auch der Bau des Teltowkanals und des Britzer Seitenkanals trugen dazu bei. Während der NS-Zeit kam es zu üblen Aus¬schreitungen gegen jüdische Mitbürger. Nach 1945 kam Baumschulenweg zur sowjetischen Besatzungszone und wurde später Teil der DDR. Teile der Humbold-Universität siedelten sich hier an. Baumschulenweg ist verkehrsmäßig gut erschlossen und an das gesamte Berliner Verkehrssystem angebunden.
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