Die Anfänge von Biesdorf liegen im 13. Jahrhundert. Entstanden als Angerdorf mit einer mächtigen Kirche als Mittelpunkt, wurde das Dorf durch Feuer und Kriege oft-mals zerstört, so dass die Einwohnerzahl kaum anstieg. Erst nach dem Bau der Ost-bahn mit einer Haltestelle in Biesdorf. 1885 setzte eine stärkere Entwicklung ein. Durch den Verkauf von landwirtschaftlich genutztem Land an bauwillige Neusiedler aus Berlin entstanden um 1900 die Siedlungen Biesdorf Nord und Biesdorf Süd mit einer Einwohnerzahl um die 2.500. Im Jahre 1920 erfolgte die Eingemeindung nach Berlin. Zum Dorf der Gründerzeit gehörte auch ein Gutshof. Die heute noch existierenden Gebäude aus Backstein stammen aus dem 19. Jahrhundert und sind bauhistorisch von Bedeutung. Die Kirche von Alt-Biesdorf mit den noch erhaltenen Außenmauern aus Feldsteinen ist Berlins ältestes Bauwerk. Der Friedhof von Alt-Biesdorf hat imposante Grabstätten aus früheren Zeiten vorzu-weisen. Diese, wie auch die Friedhofskapelle stehen unter Denkmalschutz. Im Stadtgebiet von Biesdorf liegen mehrere Eisenbahn- und U-Bahnhöfe sowie S-Bahn und Stadtbus-Haltestellen. Die B1/B5 führt mitten durch Bisdorf von Ost nach West; am westlichen Stadtrand führt die B158 nach Norden. Naherholungsgebiete sind der Schlosspark von Alt-Biesdorf sowie das nahe Wuhletal.
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