Bohnsdorf entwickelte sich aus einem Angerdorf, gegründet im 13. Jahrhundert. Die Siedlung ist unter dem Namen Bonensdorf im späten 14. Jahrhundert auch urkundlich genannt. Unter den ständig wechselnden Gutsherren veränderte sich in Bohnsdorf kaum etwas. Wie die übrige Mark nahm auch Bohnsdorf den reformierten Glauben an. Im 30jährigen Krieg wurde der Ort fast vollständig verwüstet, die Dorfkirche aus dem Spätmittelalter arg zerstört. Nach 1750 gründeten Neusiedler östlich von Bohnsdorf die Siedlung Neu-Bohnsdorf. Im Jahre 1865 schlossen sich beide Orte zu einer selbständigen Gemeinde zusammen. Am Dorfplatz entstanden zahlreiche Gutshöfe in viereckiger Form, die bis heute nicht verändert wurden. Der Stadtteil Bohnsdorf liegt im Südosten an der Grenze zu Brandenburg. Das Gelände ist weitgehend eben; nur im Norden erheben sich die „Falkenberge" bis zur Höhe von 56m über NN. Über die B179 ist Bohnsdorf mit dem Zentrum verbunden. Über den Anschluss durch Treptow erreicht man den Berliner Autobahnring. S-Bahn und Buslinien binden Bohnsdorf an das Berliner Verkehrsnetz an. Neben einer Grundschule mit ca. 500 Schülern gibt es im Ort auch eine mehrzügige Realschule. Als Naherholungsgebiet eignet sich die Parkanlage auf dem Falkenberg im Norden Bohnsdorf.
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