Buchholz liegt im Norden an der Stadtgrenze Berlins. Gegründet wurde das Dorf Buchholz in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Angerdorf. Schon bald da-nach entstand mit Hilfe von Mönchen aus behauenen Feldsteinen eine erste Kirche. Gut 100 Jahre später wurden in Buchholz nach vorübergegangener Pest wieder über 50 Huben unterschiedlicher Grundherren gezählt. Im 30jährigen Krieg (1618-1648) erlitt Buchholz einen erneuten Niedergang durch Plünderungen; die Pest raffte die Bewohner dahin. Erst gegen Ende des Jahrhunderts zogen Neusiedler aus Frankreich (Hugenotten) ein und errichteten eine Schule und ein Pfarrhaus. Im Laufe des nächsten Jahrhunderts entwickelte sich Buchholz wegen der französischen Besonderheiten zum Anziehungspunkt hauptsächlich für Ausflügler aus Berlin. Um 1900 lebten über 3.000 Ew. in Buchholz. 30 Jahre später schon 10.000 Ew.. Nach der Eingemeindung schritt die Entwicklung von Buchholz weiter rasch voran. 1950 betrug die Einwohnerzahl von Buchholz 12.000. Teile der inzwischen stillgelegten Rieselfelder wurden bereits kultiviert, weitere folgten. Nach mehrmaliger Namensänderung heißt der Stadtteil heute Französisch Buchholz. Französisch Buchholz ist im südlichen Bereich gut in das Berliner Verkehrsnetz eingebunden und hat einen Autobahnanschluss (A114). Im nordöstlichen Bereich liegt das Klinikum Berlin-Buch inmitten eines dünnbesiedelten Gebietes. Viele Begriffe wie Boulette, Püree, Omelett u.a. gingen zunächst in den Sprachschatz der Buchholzer ein und wurden später Allgemeingut.
Buch - Buchholz - Französisch Buchholz gehören zum Verwaltungsbezirk Pankow.
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