Gelegen im Süden an der Grenze zu Brandenburg, zerfällt Buckow in eine größeren westlichen Teil und einen kleineren östlichen Teil, der im Norden an Britz grenzt. Der neugebildete Ortteil Gropiusstadt trennt beide. Ein Zubringer aus der Stadtmitte zur im Süden verlaufenen B 96 a führt mitten durch West-Buckow mit dem alten Ortkern. Um 1250 gründeten Neuankömmlinge aus Nordböhmen auf einer verlassenen slawischen Wohnstätte eine erste Siedlung. Gut 100 Jahre später findet der Ort erstmals seine urkundliche Erwähnung. Kurz nach der Gründung als Angerdorf entstand auch die Dorfkirche aus Feldsteinen. Die alte Dorfkirche mit ihrem massiven Turm und den kleinen Festern macht einen trutzigen Eindruck. Bei Renovierungsarbeiten wurden Teile der mittelalterlichen Deckenbemalung freigelegt. Nach mehrmaligen Umbauten hat sie bis heute überlebt. 1920 wurde Buckow nach Berlin eingemeindet. Seit 1972 entsteht aus Teilen von Britz, Buckow und Rudow ein neuer Stadtteil: Gropiusstadt. Buckow gehört zum Verwaltungsbezirk Neukölln.
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