Charlottenburg war früher eine eigenständige Stadt westlich von Berlin. 1920 wurde die Stadt nach Berlin eingemeindet. Durch Aufteilung des alten Bezirks 2004 ent-stand der heutige Stadtteil Charlottenburg als Kerngebiet der ehemaligen Stadt (ne-ben Westend und Charlottenburg-Nord). Der heutige Stadtteil liegt im Bereich südlich der Spree und wird im Westen vom Autobahn-Ring begrenzt. Der Siedlungskern liegt südlich der Spree im Bereich des Rathauses. Ende des 12. Jahrhunderts/Anfang 13. Jahrhundert entstand eine erste Siedlung, die sich über 400 Jahre hinweg unter derselben Schulzen-Familie langsam entwickelte. Um 1700 wurde die namengebende Sophi Charlotte im Tausch gegen entferntere Besitzungen Eignerin des Dorfes (Damals noch Lietzow genannt). Als Gattin des späteren Königs von Preußen ließ sie auf den ehemaligen Besitzungen ein kleines Schloss bauen und später vergrößern. Gegenüber entstand eine Siedlung. Diese erhielt 1705 den Namen der verstorbenen Königsgattin: Charlottenburg. Die umliegenden Siedlungen wurden dorthin eingemeindet und die neue Kommune bekam das Stadtrecht. Das Schloss war Sitz des Monarchen. Die junge Stadt entwickelte sich rasch und war bei der Eingemeindung selbst eine Großstadt. In Charlottenburg steht der Berliner Funkturm; hier beginnt die AVUS; durch den südlichen Bereich führt die unter dem 3. Reich begonnene Ost-West-Achse. Charlottenburg gehört zum Berliner Stadtbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
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