An der nordöstlichen Stadtgrenze gelegen, ist dem kleinen Ortsteil Falkenberg bis heute das ländliche Flair erhalten geblieben. Ende des 18. Jahrhunderts erwarb die Mutter A.v. Humbolds das Dorf und ließ die Kirche umgestalten. 1875 kaufte die Stadt Berlin das alte Herrengut und ließ dort Rieselfelder anlegen. Später wurden die Rieselfelder stillgelegt und durch ein Klärwerk ersetzt. Die Rieselfelder sind heute ein Naturschutzgebiet. Nur wenige Straßen führen dorthin. Das Überlaufwasser aus dem Klärwerk war über Jahre hinweg Zulauf für das im Osten vorbeiführende Flüsschen Wuhle. Um 1900 hatte Falkenberg ca. 1.000 Ew.. Seit 1920 gehört Falkenberg zu Berlin. Die heutige Dorfstraße war frühere Durchgangsstraße für den Verkehr von und nach Berlin. Durch Straßenbahn und eine Buslinie ist Falkenberg in das Berliner Verkehrsnetz eingebunden.
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