Friedenau ist ein verhältnismäßig junger Stadtteil. Er wurde auf dem Grund eines Rittergutes südwestlich von Berlin nach dem deutsch-französischen Krieg (1870/71) geplant und daraufhin gebaut. Das Zentrum bildet einen Anger; von hier führen die Straßen sternförmig auseinander. Einige Landhausvillen aus der Gründerzeit sind heute noch erhalten. Die noch junge Gemeinde hat viele Vereine. Noch vor dem 1. Weltkrieg setzte erneut eine rege Bautätigkeit ein. 1920 kam die Eingemeindung nach Berlin. Während der Berliner Blockade stürzte neben dem Friedenauer Gymnasium ein „Rosinenbomber" ab. Einige Landhäuser und mehrstöckige Miets¬häu¬ser mit Vorgärten prägen das Stadtbild. Falkenberg hat eine Gesamtfläche von 1,7 km2. Im Jahr 2006 lebten hier 26.000 Menschen. Der Stadtteil ist in jeder Weise gut in das hautstädtische Verkehrsnetz eingebunden. Die Entfernung zur Berliner Mitte beträgt ca. 4 km.
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