Gelegen im SO von Berlin am Nordwestufer des Müggelsees und am Ausfluss der Müggel-Spree, ist Friedrichshaben ein Ausflugsziel vieler Berliner. Gegründet wurde Friedrichshagen 1753 von Friedrich II. Er siedelte dort Baumwollspinner aus Schlesien und Nordböhmen an, die dort Mausbeerbäume für die Seidenraupenzucht anpflanzten. Durch die günstige Verkehrsanbindung entwickelte sich das Dorf im 19. Jahrh. Zu Villenvorort für betuchte Berliner. Später ließen sich vor allem Künstler und Wissenschaftler nieder. 1920 erfolge die Eingemeindung nach Berlin. Die erst 1870 gegründete Siedelung an der Grenze zu Köpenick ist ein reines Villenviertel. Hier mündet das aus Norden kommende Flüsschen Erpe in die Müggel-Spree. Friedrichshagen ist bis in unsere Zeit Künstlerdorf geblieben. Viele Ausstellungen und Ateliers gewähren Einblick in das Schaffen der Künstler. Die Krummendammer Heide im NO ist ein Ausflugsziel. Kurz vor 1900 wurde ein Wasserwerk für die ganze Umgebung gebaut; es ist jetzt über 100 Jahre noch immer in Betrieb.
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