Gatow ist im Westen Berlins, zwischen der Stadtgrenze und der zum See erweiterten Havel, hat nur etwas mehr als 4.000 Einwohner und ist aufgrund vieler Freilandschaften verhältnismäßig dünn bevölkert. Bis heute ist Gatow ein „Straßendorf" mit ländlichem Charakter geblieben. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich in einer guten halben Stunde der Innenbereich der Stadt erreichen. Von der Ost-West-Achse (B2 / B5) kann man nach Süden zu über die gut ausgebaute Gatower-Straße auch mit dem Pkw schnell hinkommen. Die Bebauung mit Einfamilienhäusern überwiegt. Die Kirche gleicht in ihrem Aussehen vielen anderen aus früheren Zeiten stammenden Kirchen im Berliner Außenbereich; sie steht unter Denkmalschutz. Gegründet um 1250 kam Gatow 300 Jahre später zur Stadt Spandau. Nach dem 2. Weltkrieg kam Gatow zum britischen Sektor und war Sitz der Militärverwaltung. Die ehemaligen Rieselfelder sind längst stellgelegt und verwandeln sich allmählich in eine Heidelandschaft.
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