Heiligensee ist ein Stadtteil an der Nordwestgrenze in Berlin. Im Westen bildet der Neuendorfer See (Havel) die Grenze, im Süden und Osten weitgehend der Tegeler Forst. Schon lange vor der Zeitenwende war Heiligensee Siedlungsland. Während der Völkerwanderung sickerten slawische Wenden in das Sumpfland von Spree und Havel ein. Um 1200 errichteten deutsche Siedler auf der Halbinsel zwischen der Havel und dem Heiligensee eine erste Siedlung. Zu ihrem Schutz und zur Kontrolle des Havelüberganges entstand dort auch ein Rittergut. Wegen der günstigen Lage am Spreeübergang nahm die Einwohnerzahl in der Folgezeit beständig zu. Seit 1920 gehört Heiligensee zu Berlin. Drei Grund- und zwei Realschulen, drei Kirchen, Strandbäder u.a. gibt es in Heiligensee. S-Bahn und mehrere Buslinien verbinden Heiligensee mit dem übrigen Berlin. Mehrere Durchgangsstraßen und die A111 mit dem Anschluss Schulzendorfer Straße geben auch dem Individualverkehr freie Fahrt nach überallhin.
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