Hohenschönhausen liegt im NO Berlins. Es besteht eigentlich aus zwei Teilen: Alt- und Neu-Hohenschönhausen. Gegründet um 1250 wurde die Siedlung (Alt-Hohenschönhausen.), 100 Jahre später auch urkundlich erwähnt. Gegen Ende des 19. Jahrh. Mit der beginnenden Industrialisierung setzte auch die Entwicklung in Hohenschönhausen ein. 1920 kam der Anschluss nach Berlin. Hohenschönhausen hatte damals über 5.000 Ew. Bis 1970 bestimmte mehr der ländliche Charakter das Ortsbild von Hohenschönhausen. Danach erfolgte der rasche Ausbau, überwiegend Plattenbauweise. Die Ausweitung von Hohenschönhausen erfolgte mehr nach Norden zu. Es entstanden Wohnungen für annähernd 90.000 Menschen in Hohenschönhausen. Es entstand ein ganz neuer Stadtteil: Neu-Hohenschönhausen. Für die anschwellende Schülerzahl in Hohenschönhausen wurden auch viele Schulen gebaut, an die 40 Stück. 1989 betrug die Einwohnerzahl der beiden Ortsteile weit über 100.000. Nach der Wende stieg sie weiter an. Seit 1994 nimmt sie ständig ab und beträgt derzeit um die 100.000 Ew. Durch die drastische Abnahme der Schülerzahlen wurden inzwischen Schulen zusammengelegt. Einige wurden bereits geschlossen und abgerissen. Es entstanden in Hohenschönhausen viele Freizeiteinrichtungen und Grünanlagen. Verkehrsmäßig ist Hohenschönhausen gut in das Gesamtnetz eingebunden. Eine besondere Sehenswürdigkeit in Hohenschönhausen ist die Gedenkstätte für politisch Verfolgte des DDR-Regimes in Alt-Hohenschönhausen. Bis zur Wende sollen hier 80.000 Menschen in der Haftanstalt inhaftiert gewesen sein. In mehreren kleinen Außendörfern sind noch die alten Dorfkirchen erhalten.
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