Der im nord-nordöstlichen an der Stadtgrenze gelegene Bereich ist noch heute weitgehend ländlich geprägt. Auf den ehemaligen Rieselfeldern und um die Karower Teiche ist ein großes Naturschutzgebiet entstanden. Im südöstlichen Teil wird noch heute Landwirtschaft betrieben, ebenso finden sich im Ortinneren noch land¬wirtschaftlich Anwesen aus dem 19. Jahrhundert. Die Siedlung Karow ist als Straßendorf im 14. Jahrhundert entstanden und wechselte im Laufe der Jahrhunderte oftmals seine Besitzer. Bei der Eingemeindung 1920 nach Berlin hatte Karow 950 Einwohner. Danach stieg insbesondere um den Bahnhof im Nordwesten die Bevölkerung rasch an. Über den Bahnhof Karow ist der Ort mit dem Berliner Verkehrsnetz verbunden.
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