Mit seinen ausgedehnten Waldflächen und weiten Wiesen liegt Kaulsdorf eingebetet im Wuhletal am Berliner Stadtrand. Die Seen, Gartenhäuschen, Einfamilienhäuser und vor allem die Kopfsteinpflasterstraßen und die Gaslaternen verleihen dem Ort Kaulsdorf einen besonderen Zauber. Durch die Bundesstraße und die S- und U-Bahn brauch man von Kaulsdorf nur ca. 10-15 Minuten zum Berliner. Kaulsdorf wurde 1347 das erste Mal mit dem Namen „Caulstorp" erwähnt. 1638 wurde Kaulsdorf durch den 30jährigen Krieg zerstört und war danach lange Zeit nicht mehr bewohnt. Erst 1652 wurde Kaulsdorf wieder bevölkert. 1920 erfolgte die Eingemeindung von Kaulsdorf nach Berlin. Von 1782 bis 1785 führte Franz Carl Achard auf dem Gut Kaulsdorf erstmals Versuche durch, um Rübenzucker zu gewinnen. Das Wasserwerk , das im Kaulsdorfer Busch 1916 entstanden ist, ist als technisches Denkmal in die Denkmalliste aufgenommen worden. Besonders erwähnenswert ist die Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert Kaulsdorf mit seinem Turmmuseum und der Hochzeits¬pforte. Ebenso gehört der Gutshof Alt-Kaulsdorf, in dem auch heute noch Spirituosen hergestellt werden zu den Sehenswürdigkeiten in Kaulsdorf.
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