Gegründet wurde Köpenick am Zusammenfluss von Dahme und Spree bereits vor der ersten Jahrtausendwende von slawischen Einwanderern als Fischerdorf. Sie erbauten auf der Schlossinsel in der Dahme eine Schutzburg als Wohnsitz ihrer Fürsten und nannten die Ansiedlung Copnic. Im Zuge der germanischen Osterweiterung kam der Ort im 12 Jahrhundert in germanischen Besitz. Zur Festigung des Besitzes wurden deutsche Bürger angesiedelt. Aus dem Jahre 1209 findet sich eine erste urkundliche Erwähnung. An Stelle der Slawenburg entstand ein Schloss, das im Laufe der Geschichte mehrmals, zuletzt im Jahre 1688 umgebaut wurde. Köpenick, seit 1920 zu Berlin gehörig, liegt im SO der Stadt. Mit einer Fläche von über 127 km2 ist Köpenick Berlins größter Stadtteil. Er erstreckt sich von der Gegend um den Köpenicker Bahnhof im Norden bis weit in Berliner Stadtforst im Süden mit Berlins höchster Ergebung (Müggelberge 108 m) von der Dahme bis zum Müggelsee. 1900 hatte Köpenick 21.000 Einwohner, heute sind es um die 120.000 Einwohner Wegen der Lage im seenreichen Berlin-Warschauer-Urstromtal mit den zahlreichen Erholungsmöglichkeiten ist Köpenick ein beliebtes Ausflugsziel. Ein lohnenswertes Ziel ist auch das Schloss Köpenick auf der Dahme-Insel. Die beiden weißen Fische auf blauem Hintergrund auf dem Stadtwappen weisen auf die Anfänge der Stadt als Fischerdorf hin. Am Bahnhof Köpenick ist der Ort in das Berliner öffentliche Verkehrsnetz eingebunden.
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