Südwestlich von Berlin wurde auf der Hochfläche des Telto an einem Bach von slawischen Einwanderern um das Jahr 1000 eine Siedlung angelegt. Später wurden sie von germanischen Siedlern verdrängt, die dort ein Angerdorf mit einer Öffnung nach NW anlegten. 1239 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Die Stelle der Erstsiedlung liegt heute im NO von Lankwitz. Im Norden verläuft die Grenze von Lankwitz am Teltow-Kanal entlang bis zur Bahnstrecke der S2 und verläuft dann weiter in südöstlicher Richtung. 400 m vor der B 101 biegt sich nach SW ab, um dann nach NW zu verlaufen, etwa 500 m südwestlich am Bahnhof Landwitz vorbei. Östlich des Steglitzer Hafens trifft sie wieder auf den Teltow-Kanal. Mit der einsetzenden Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts nahm auch Lankwitz eine rasche Entwicklung auf. Hatte das Dorf 1870 nur 35 Einwohner, so waren es 1900 über 4.000. Beim Anschluss an Berlin 1920 lebten rund 13.000 Menschen in Lankwitz. Bis 1940 stieg die Einwohnerzahl auf 30.000 an. Im 2. Weltkrieg verlor Lankwitz 2/3 seiner Bewohner. Heute leben im Stadtteil wieder rund 45.000 Menschen. In Lankwitz sind mehrere Institute der FU Berlin angesiedelt. Außerdem verfügt der Ort über mehrere weiterführende Schulen. Mehrere Parks und Sportanlagen dienen zur Freizeitgestaltung. Neben der Anbindung an das S-Bahnnetz verkehren auch viele Busse durch das Stadtgebiet.
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