Lichtenberg liegt im Osten Berlins, größtenteils nördlich der Ost-West-Achse (B1 / B5). Im Norden begrenzt die Landsberger Allee, im Osten die Rhin-Straße, im Wes-ten die Storkower Straße und die S-Bahnstrecke den Stadtteil. Mehrere S-Bahnhöfe am Stadtrand und einige Buslinien binden Lichtenberg an das Berliner Verkehrsnetz an. Wichtige Durchgangsstraßen ermöglichen einen ungehinderten Individualverkehr in alle Richtungen. Fennpfuhlpark und Stadtpark sowie der östliche Stadtbereich sind beliebte Erholungs- und Freizeitstätten. Lichtenberg entstand im Zuge der Kolonisation des Ostens durch germanische Stämme im 13. Jahrhundert Nicht lange danach entstand in dem Angerdorf eine Kirche sowie ein Gutshof. Zwar nahm die Fläche des Ortes in den folgenden 500 Jahren erheblich zu; die Einwohnerzahl jedoch blieb fasst unverändert. Erst mit der einsetzenden Industrialisierung änderte sich das rasch. 1907 wurde Lichtenberg zur Stadt erhoben. Die Einwohnerzahl betrug damals etwa 68.000. 1920 erfolgte die Eingemeindung nach Berlin. Die Ortsflur betrug damals rund 10 km2. Noch vor 1900 setzte die Ansiedlung von Industriebetrieben im nördlichen Ortsbereich beiderseits der Herzberstraße ein. Seit der Wende 1989 mussten viele Großbetriebe schließen.
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