Wie viele andere Orte der Gegend wurde Lichtenrade im äußersten Süden Berlins im 12./13. Jahrh. auf einer Rodungsfläche gegründet. Wegen seiner Lange in sumpfigem Umland entwickelte sich die Siedlung in den folgenden Jahrhunderten kaum. Erst nach der Entwässerung des gesamten Ortsgebietes insbesondere durch den Bau des Teltow-Kanals konnte sich Lichtenrade rasch entwickeln, besonders nach dem Anschluss an Berlin. Waren es anfangs Einfamilienhäuser, so wurden nach der Eingemeindung auch Hochhaussiedlungen erstellt. Heute zählt Lichtenrade über 50.000 Ew. Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche am Dorfanger und die längst stillgelegte Mälzerei An den S-Bahnhöfen Lichtenrade und Schichauweg hat der Ort Anschluss an das öffentl. Verkehrsnetz. Mitten durch das Stadtgebiet führt die B96 mit Anschluss an die Stadtautobahn im Norden.
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