Mahlsdorf liegt im Osten Berlins an der Stadtgrenze. Es ist gegliedert in die beiden Bereiche Mahlsdorf-Nord und Mahlsdorf-Süd. Bei einer Gesamtfläche von 13 km2 hat Mahlsdorf rund 27.000 Ew. Mitten durch Mahlsdorf führt die Trasse der B1 / B5, Berlins großer Ost-West-Achse. Gegründet wurde die Siedlung im 13. Jahrh.. In den folgenden Jahrhunderten nahm die Einwohnerzahl kaum zu. Erst mit der einsetzenden Industrialisierung sowie dem Bau der Ostbahn gegen Ende des 19. Jahrh. änderte sich das. Von ca. 300 Ew um 1850 nahm die Einwohnerzahl von Mahldorf bis zur Eingliederung nach Berlin 1920 auf rund 6.000 zu. Die mittel-alterliche Dorfkirche aus Feldsteinen stammt noch aus den Dorfgründungszeiten und ist seither mehrmals verändert worden. Im ehemaligen Gutshof befindet sich ein bedeutendes Museum. Neben vier Grundschulen hat Mahlsdorf auch eine Oberschule. Über die Ostbahn und eine S-Bahnlinie ist Mahlsdorf mit dem Berliner Netz verbunden. Andererseits besteht auch Verbindung zum Umland im Osten.
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