Marienfelde liegt an der südlichen Stadtgrenze Berlins. Im Osten grenzt es an Lich-tenrade, im Norden an Mariendorf, im Westen an Lankwitz und Lichterfelde. Durch-schnitten wird Marienfelde von der Trasse der S2 nach Elsterwerda stadteinwärts. Ost-West-Achse sind Nahmitzer Damm und Buckower Chaussee. Marienfelde wurde Anfang des 13. Jahrh. als Angerdorf gegründet. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Bauerndorf Marienfelde oft den Besitzer. Die Einwohnerzahl blieb annähernd gleich. Bis 1850 etwa 200 Einwohner, stieg ihre Zahl bis zum 1. Weltkrieg auf rund 4.000 an. 1920 kam der Anschluss an Berlin. Bis 1940 stieg die Einwohnerzahl auf über 10.000 an und sank dann bis Ende des 2. Weltkrieges um über 2.000 auf ca. 8.000 Einwohner. In der Folgezeit nahm die Siedlungstätigkeit zu, und die Einwohnerzahl stieg bis zur Wiedervereinigung 1989 auf über 33.000 an. Seither geht sie wieder leicht zurück. Die aus der Gründungszeit stammende Dorfkirche sowie der alte Anger sind weitgehend erhalten geblieben. Mehrere Freizeit- und Erholungsparks sowie andere Grünflächen lockern das Stadtbild von Marienfelde auf. Im NO von Marienfelde ist seit 1900 ein bedeutendes Industriezentrum entstanden. Über die S-Bahnhöfe Marienfelde und Buckower Chaussee ist Marienfelde an das öffentl. Verkehrsnetz angebunden. Die B 101 sowie mehrere im Zentrum sich kreuzende Durchgangsstraßen ermöglichen von Marienfeld aus einen ungestörten Auto-verkehr in alle Richtungen.
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