Der Stadtteil Marzahn liegt an der Stadtgrenze im NO Berlins. Die B 158 sowie die parallel verlaufende Trasse der S7 und die Regionalbahn 12 nach Werneuchen, (letztere mit mehreren Bahnhöfen) führen durch Marzahn und schaffen für den öffentlichen wie für den Individualverkehr günstige Voraussetzungen. Stadtgrenze im Osten ist die Wuhle, im NO Ahrensfelder Chaussee/Hohenschönhauser Straße, im SW die Trasse der S-Bahn sowie der Regionalbahn nach Oranienburg. Das Dorf Marzahn wurde um 1250 als ländliches Dorf an der Straße nach Landsberg gegründet mit in der Mitte ausgeweitetem Anger, wo dann die Dorfkirche entstand. Nach 1750 ließen sich Neusiedler in dem sein dem 30jährigen Krieg verödeten Dor Marzahn nieder. Um 1900 lebten rund 700 Menschen in Marzahn und es wurden die ersten Hochhaussiedlungen erstellt. 1920 kam Marzahn zu Berlin. Durch die rechtzeitige Umleitung des Durchgangsverkehrs ist der alte Dorfkern weitgehend erhalten geblieben. Verschieden Gebäude in Marzahn wurden im historischen Stil renoviert. Heute sind im Ortskern von Marzahn verschiedene kulturelle Einrichtungen untergebracht. Im Westen und Osten sowie an der Neuen Wuhle gibt es noch viel freies Land.
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