Moabit mit seinen rund 70.000 Einwohnern liegt westlich an Berlin-Mitte. Rundherum wird Moabit von Wasser umgeben. Zahlreiche Brücken verbinden Moabit mit den angrenzenden Stadtteilen. Die U9 durchquert Moabit in nordsüdlicher Richtung. Im Norden, Osten und Süden des Ortbereiches von Moabit fahren S-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Mit den Hauptbahnhof Berlin im SO hat Moabit Anschluss an das Fernbahnnetz der DB. Mitten in der Stadt finden sich größere und kleinere Grünflächen. Im Süden grenzt Moabit an den Berliner Tiergarten an. Das Gebiet von Moabit war vor Jahrhunderten noch Heide und unterstand der Berliner Verwaltung. Später wurde Moabit das Jagdrevier der Kurfürsten von Brandenburg. Die Besiedelung von Moabit begann um 1700. 100 Jahre später wurde Moabit Ausflugsziel für die Berliner. Es entstanden in Moabit die ersten Mietskasernen. Bereits 1861 kam Moabit zu Berlin. Um 1800 betrug die Einwohnerzahl von Moabit 120, bei der Eingemeindung von Moabit waren es rund 6.500. Die meisten Einwohner verzeichnete Moabit 1910 mit 190.000 Einwohner. Im Verlaufe der beiden Weltkriege nahm die Einwohnerzahl von Moabit wieder stark ab und pendelte sich sein 2000 bei 70.000 ein. Moabit hat zahlreiche Grundschulen sowie weiterführende Schulen.
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