Niederschönweide erstreckt sich am linken Spreeufer vom Britzer Verbindungskanal flussaufwärts bis etwa 2 km vor der Dahmemündung. Der Ortsname Niederschön¬weide wird um 1600 erstmals erwähnt. Es gab dort keine geschlossenen Siedlungen, sondern nur ein paar Einzelhöfe. Um die Mitte des 18. Jahrhundert entstanden einige kleine Dörfer. 1800 lebten dort 42 Einwohner ohne festen Gemeindebezirk. In den folgenden Jahrzehnten siedelten sich kleine Handwerksbetriebe an und auch Villen wurden dort gebaut. Erst 1979 entstand eine eigene Gemeinde, die 1920 als Niederschönweide zu Berlin kam. Seither entstand die Villensiedlung Oberspree im äußersten SO mit Anschluss an die S47.
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