Oberschöneweide liegt im SO Berlins am rechten Ufer der Spree. Im Osten, Norden und NW umschließt die Wuhlheide mit zahlreichen Freizeit- und Erholungseinrich-tungen das bebaute Gebiet an der Spree. Am Spreeufer entlang erstreckt sich ein bedeutendes Industriegebiet. An den Bahnhöfen Wuhlheide im NO sowie Schönweide jenseits der Spree besteht Anschluss an das Berliner S-Bahnnetz. Mehrere Buslinien führen durch das Stadtgebiet von Oberschöneweide. Über die Stubenrauchbrücke erreicht man schnell die 6spurige B86a. Am Verbindungsweg von Köpenick nach Berlin entstand Anfang des 17. Jahrh. ein größeres Gehöft mit Gasthof und Herberge. Um dieses Gehöft entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte ein kleines Dorf. Nach einigen um- und Ausbauten des ersten Anwesens entstand daraus eine stattliche Anlage für die Reisenden und die Ausflügler aus Berlin. Erst am Ende des 19. Jahrh. setzte mit der Ansiedlung mehrerer Industriebetriebe ein rascheres Wachstum in Oberschöneweide ein. Insbesondere Großbetriebe der Elektroindustrie siedelten sich am Spreeufer an. Im Gefolge entstanden Mietshäuser für die Beschäftigten, sowie Krankenhäuser und andere öffentl. Einrichtungen. Erst 1898 selbständige Gemeinde geworden, wurde Oberschöneweide 1920 nach Berlin eingemeindet. Nach dem 2. Weltkrieg wurden viele Industrieanlagen demontiert, die Gebäude standen lange Zeit leer. Erst allmählich ziehen wieder kleinere Betriebe ein.
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