Pankow liegt im Norden Berlins. Im Süden grenzt Pankow an den Prenzlauer Berg. Im Osten führt die A114 / B109 vorbei. Am nördlichen Ortsrand von Pankow fließt die Panke. Im Westen bildet die Trasse der S1 die Grenze. Mitten durch das Ortsgebiet von Pankow führen die B96a sowie die U2 mit zwei Bahnhöfen. Den Bahnhof Pankow passieren auch Züge der S2 und S8. Auf dem „Pankower Piesel" wurde das Wendendorf Pankow von Slawen um 1230 gegründet. Im Jahre 1311 wurde Pankow das erste mal urkundlich erwähnt. Nach dem Bau von Schloss Schönhausen, das die Residenz der Hohenzollern war, siedelten sich im 17. und 18. Jahrh. vermehrt Siedler an. 1920 wurde Pankow das derzeit ca. 40.000 Ew hatte, nach Berlin eingemeindet. Nach 1945 gehört Pankow zum sowjetischen Sektor Berlins. Mit seinen verstreut im Stadtgebiet liegenden Parkanlagen und dem Panketal im Norden war Pankow schon immer ein Urlaubsziel für viele Berliner. 1870 hatte Pankow rund 3.000 Ew und 35 Jahre später waren es 30.000. Heute ist Pankow mit 362.00 Ew der Bezirk mit den meisten Einwohnern Berlin und hat eine Fläche von 10.000 Hektar. Neben dem Schloss Schönhausen, dem alten Rathaus, der im 15. Jahrh. erbaute Pfarrkirche zu den vier Evangelisten, dem Kavaliershaus im Barockstil gibt es noch viele andere Sehenswürdigkeiten in Pankow.
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