Gegründet wurde Rahnsdorf Ende des 13. Jahrh. als Fischerdorf am Nordrand des Berlin-Warschauer-Urstromtales. Alt-Rahnsdorf liegt abseits des heute bebauten Teils des Stadtteils Rahndorf, der seinerzeit noch im sumpfreichen „Kernbereich" des Urstromtales an der östlichen Müggelspree entstanden ist. Im Osten und Norden verläuft Berlins Stadtgrenze. Rahnsdorf wurde im Landbuch des Kaiser Karls IV.1375 urkundlich als Fischerdorf "Radenstorf" zum ersten mal erwähnt. Rahnsdorf brannte 1872 völlig ab. Es wurde aber anschließend neu aufgebaut. 1890 entstand das Villenviertel Hessenwinkel, das 1891 zu Rahnsdorf eingemeindet wurde. 1926 entstand an der Müggelspree die Wohn- und Wochenendsiedlung Neu-Venedig, die von zahlreichen Wasserläufen durchzogen ist. An der Stadtgrenze im SO liegt das Naturschutzgebiet Gosener Wiesen / Seddinsee mit vielen Dumpfwiesen, Wasserläufen und Seen mit Inseln. Sehenswert ist die Dorfkirche mit ihrem massiven Turm aus dem 19. Jahrhundert.
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