Im Nordwesten Berlins gelegen ist Reinickendorf einer der am besten erschlossenen Stadtteile. Eine U-Bahn und S-Bahnlinien durch das Ortsgebiet von Reinickendorf an den Grenzen, die B96 durch das Ortsgebiet und die A111 am südwestlichen Rande geben bestmögliche Anbindung an das Berliner Verkehrsnetz. Der Anfang Reinickendorfs liegt in der Ortlage Alt-Reinickendorf. Ausgehend von einem 1230 gegründeten Bauernhof entwickelte sich ein Dorf mit Herrensitz. Kurz vor 1400 kaufte die Stadt Berlin das Gut „Renekentorp" und bewirtschaftete es über 200 Jahre lang. Mit der beginnenden Industrialisierung um 1850 begann auch in Reinickendorf der Aufschwung. Der Bau von Nordbahn, Kremmener Bahn und Heidekrautbahn trug wesentlich dazu bei. 1920 kam die Eingliederung von Reinickendorf nach Berlin. Reinickendorf ist Standort zahlreicher Industriebetriebe. Die Lärmbelästigung infolge der Lage in der Flugschneise des nahegelegenen Flughafens Tegel ist erheblich. Aufgrund dessen hat die Wohnbebauung in den letzten Jahren nachgelassen. Verteilt über den gesamten Stadtteil von Reinickendorf gibt es noch genügend Grünflächen für die Erholung und der Freizeitgestaltung der Bewohner von Reinickendorf.
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