Der Stadtteil Rudow liegt im SO Berlins. Im Süden und SW verläuft die Stadtgrenze Brandenburg. Nach Osten und NO zu begrenzt Rudow die Trasse der A113 und der Teltow-Kanal. Im NW grenzen Britz und Buckow an. 1373 das erste mal urkundlich erwähnt, deuten Grabungsfunde darauf in, dass Rudow bereits 1200 von slawischen Zuwanderern gegründet wurde. Später entstand dort ein Dorf und ein Herrenhof. Vorm 1860 erbauten Schloss Rudow, dass 1704 als Lustschloss des Königs diente,ist nichts mehr erhalten geblieben. Die alte Dorfkirche wurde um 1400 aus Feldsteinen erbaut und seither mehrfach verändert. Die war zuletzt 1954. 1920 kam der Anschluss nach Berlin. Nach dem 2. Weltkrieg kam Rudow zum amerikanischen Sektor Berlins. Verteilt über das gesamte Ortsgebiet Rudow gibt es noch viele freie Flächen. Etwas westlich der Ortsmitte von Rudow entspringt das Rudower Fließ. Auf seinem Weg nach SW wird es von Auwäldern begleitet. Heute hat der Stadtteil Rudow etwa 55.000 Ew. Die Rudower Höhe, die 70 Meter hoch ist und aus einem Trümmerberg am Glashütter Weg entstanden ist, ist mit seiner riesigen Rodelbahnein beliebtes Ausflugsziel. Von NW nach SW durchzieht die B179 Rudow. An der Ortsmitte von Rudow endet die U7 mit den drei Bahnhöfen Rudow, Zwickauer Damm und Wutzkyallee. Das gesamte Gebiet von Rudow wird von mehreren Buslinien durchzogen. An den Anschlussstellen 3, 4 und 5 besteht die Möglichkeit zur Auffahrt auf die A113.
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