Siemensstadt ist ein junger Stadtteil im Westen Berlins. Er entwickelte sich auf freier Flur seit etwa 1900, als sich die Siemenswerke dort niederließen. Vom Hohenzollernkanal im Norden bis zur Spree im Süden, von Haselhorst im Westen bis zur Jungfernheide im Osten erstreckt sich das Ortsgebiet von Siemensstadt. Von Ost nach West durchqueren die U7 mit mehreren Bahnhöfen sowie die Nonnendammallee mit Anschluss an die A111 im Osten das Stadtgebiet von Siemensstadt. Eine Straßenbahnlinie führt von Norden nach Süden mitten durch Siemensstadt. Südlich der Nonnendammallee gibt es nur Industriebetriebe, desgleichen südwestlich der stillgelegten Bahntrasse auf der „Insel" Gartenfeld im NW. Nur ein kleiner Teil von Siemensstadt ist von Wohnbauten bedeckt. Der Siemens-Park inmitten der Wohnbebauung dient der Freizeitgestaltung und Erholung. Seit 2005 hält sich die Einwohnerzahl konstant ei knapp über 11.000. Etwa dreimal so viele Menschen haben in Siemensstadt ihren Arbeitsplatz.
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