Vor der Eingemeindung nach Berlin war Spandau eine eigenständige Stadt. Schon in der 2. Hälfte des 1. Jahrh. lebten in der Gegend slawische Siedler. Sie legten am Zusammenfluss von Spree und Havel eine Siedlung an, umgaben sie mit einem Wall und bauten die Schutzalge weiter aus. Etwa um die Jahrtausendwende genügte die alte Anlage nicht mehr. Eine neue Burganlage etwas nördlich davon wurde gebaut. Neben der Burg entwickelte sie ein neue Siedlung, die schließlich auch die alte Anlage umschloss. Das Stadtrecht erhielt Spandau um 1200. Ende des 16. Jahrh. wurde die heutige Zitadelle in Spandau errichtet. Während des 30jährigen Krieges war dort eine Garnison untergebracht. Im 19. Jahr. Siedelten sich hauptsächlich Rüstungsbetriebe in Spandau an. Nach 1945 wurden im Spandauer Gefängnis die Kriegsverbrecher des NS-Regimes inhaftiert. Spandau hat eine eigene Infrastruktur, ist aber auch an das Berliner Netz gut angebunden. Am Bahnhof Rathaus Spandau endet die U7. Am Bahnhof Berlin-Spandau enden die S9 und die S75. Viel Wasser und Grünflächen im Stadtbereich Spandau sowie der Spandauer Forst im Norden locken viele Besucher an. Das sehenswerteste Bauwerk ist die Nikolai-Kirche von 1839. Erhalten sind auch Reste der alten Stadtmauer.
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