Waidmannslust im NW Berlins ist ein kleiner Stadtteil mit nur 10.000 Ew. Seit 1920 gehört Waidmannslust zu Berlin. Gegründet wurde Waidmannslust 1875 als Villenkolonie. Zehn Jahre später erhielt Waidmannslust einen Haltepunkt an der NW-Bahn. Heute befahren S1 und S85 die Strecke. Nach 1945 gehörte Waidmannslust zum französischen Sektor Berlins. Für die Angehörigen der Streitkräfte wurde eine eigene Siedlung gebaut. Seit dem Abzug der Franzosen stehen viele Gebäude leer und verfallen langsam. In den Nachkriegsjahren wurden neben Landhäusern auch mehrstöckige Mietshäuser in Waidmannslust gebaut. Die Nordgrenze bildet das Tegeler Fließ, im Westen führt die A111 vorbei. Im Osten markiert in etwa die B96 die Grenze. Mitten durch das Ortsgebiet von Waidmannslust verläuft der Waid¬mannsluster Damm. Der Steinbergpark ist ein Erholungsgebiet mit See und einem kleinen Wasserfall.
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