Der Name Wilhelmstadt kommt von Kaiser Wilhelm I. Wilhelmstadt hat 37.080 Ein-wohner. An der Scharfen Lanke am südöstlichen Rand von Wilhelmstadt ist die einzige „nasse" Tiefenrauschsimulationsanlage Europas. Hier können Sporttaucher den Tiefenrausch mit seinen Gefahren gefahrlos kennen lernen. erfahren.Wilhelmstadt
In Wilhelmstadt liegen auch die Stadtteile Pichelsdorf und Pichelswerder, die von der Havel getrennt werden und sich gegenüberliegen.
Pichelswerder
Pichelswerder ist eine Halbinsel zwischen Stößensee und Pichelsee / Havel und gehört zum Stadtteil Spandau im Westen Berlins. Die Tiefenwerder Wiesen schließen sich im Norden an Pichelswerder an. Auf der Halbinsel Pichelswerder gibt es ein bewaldetes Naturschutzgebiet. Die Pontonbrücke, die über den Stößensee geht wurde 1882 gebaut. Nach 1850 wurde der Gutsbesitz als Ausflugsziel der Berliner entdeckt. In der Folge entstanden dort viele Gaststätten. 1910 Gatte der Gutsbezirk 40 ständige Einwohner. Die Eingemeindung von Pichelswerder erfolgte 1920.
Pichelsdorf
Auf einer Halbinsel westlich von Pichelswerder liegt das ehemalige Fischerdorf Pi-chelsdorf. Umschlossen wird das Fischerdorf Pichelsdorf vom Grimnitzsee, vom Pichelssee und der Scharfen Lanke. 1375 wurde im Landbuch von Kaiser Karl IV Pichelsdorf mit dem Namen „Pichelstorp" das erste mal erwähnt. Der Name hat seinen Ursprung aus dem Wort Pichel, was soviel wie Pech bedeutet und auf die Holzteergewinnung hinweist. John B. Humphrey baute um 1808 in Pichelsdorf eine Werft, in der das erste Dampfschiff Deutschlands die Prinzessin Charlotte von Preußen gebaut wurde. Anfang des 20. Jahrh. wurde die Heerstraße gebaut und teilte Pichelsdorf in zwei Teile.
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